Mi. Jun 16th, 2021

Dietfurt: Bei einem Tauchgang in der Mühlbachquellhöhle in der Fränkischen Alb ist ein 57-jähriger Höhlenforscher ums Leben gekommen. Das Opfer ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz noch in der Nacht geborgen worden.
Der Mann war mit zwei Kollegen und einer Kollegin in dem Höhlensystem unterwegs, als er etwa 700 Meter vom Einstieg entfernt „erkrankte“, wie es hieß. Genaueres ist noch nicht bekannt. Ein Mitglied der Gruppe kehrte daraufhin an die Oberfläche zurück und alarmierte die Rettungskräfte. Nach BR-Informationen versuchten ein Team von Höhlenrettern und ein Notarzt dreieinhalb Stunden lang erfolglos, den aus Mittelfranken stammenden Mann zu reanimieren. Insgesamt waren rund 200 Helfer aus ganz Bayern im Einsatz. Mittlerweile ermittelt die Kriminalpolizei, wie es zu dem Unfall gekommen ist. Die Mühlbachquellhöhle ist etwa sieben Kilometer lang. 150 Meter nach ihrem Eingang entwickelt sich die Höhle zu einem unterirdischen Flusslauf. – BR

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