Sa. Mrz 2nd, 2024

Bayerns Gesundheitsminister übergab Zuwendungsbescheid für Modellprojekt für integrative Traditionelle Chinesische Medizin

München – Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek stärkt die therapeutischen Angebote auf dem Land. Der Minister betonte am Mittwoch anlässlich der Übergabe eines Zuwendungsbescheides für ein Modellprojekt zur traditionellen chinesischen Medizin bei Kindern und Jugendlichen an der Klinik für integrative Traditionelle Chinesische Medizin (iTCM) Illertal: „Mein Ziel ist, dass die Menschen auch künftig eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung erhalten und wir das therapeutische Angebot weiter verbessern. Das gilt sowohl für die Städte als auch für den ländlichen Raum.“

Der Minister fügte hinzu: „Die iTCM Klinik Illertal in Illertissen vereint als Projektort die Erfahrungsmedizin Chinas mit der klassischen Schulmedizin in vorbildlicher Weise. Mit dem Modellprojekt und der besonderen Kombination der integrativen Medizin können vor allem Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen profitieren. Denn klar ist: Chronische Erkrankungen können besonders für Kinder und Jugendliche zu einer starken Belastung führen.“

Träger des Modellprojekts mit dem Titel „Traditionelle Chinesische Medizin als wirksame Hilfe für Menschen mit chronischen Erkrankungen, insbesondere auch bei Kindern und Jugendlichen“ ist der Verein „Hilfreiche Medizin für alle e. V.“. Dieser möchte die Behandlung von chronisch kranken Patientinnen und Patienten sowie Kindern und Jugendlichen mit anhaltenden gesundheitlichen Einschränkungen mittels Traditioneller Chinesischen Medizin an der iTCM Klinik Illertal ermöglichen, fördern und weiterentwickeln.

Holetschek erläuterte: „Die Integrative Medizin kann gute Erfolge bei der Diagnose und der Therapie für chronisch kranke Patientinnen und Patienten erzielen. Damit möglichst viele Menschen von den Angeboten der iTCM Klinik profitieren können, die in der Regel selbst gezahlt werden müssen, fördern wir das Modellprojekt mit 30.000 Euro. Unterstützt werden sollen vor allem chronisch kranke Kinder und Jugendliche.“

Holetschek ergänzte: „Wir setzen uns in Bayern auf vielfältige Weise dafür ein, dass wir in der Stadt und auf dem Land die bestmögliche ärztliche Versorgung haben. Mit diversen Förderprogrammen tragen wir zum Erhalt und zur Verbesserung der medizinischen Versorgung bei, zum Beispiel mit der Landarztprämie, der Landarztquote, den Gesundheitsregionenplus, dem Studienprogramm für Medizinstudierende und auch der Förderung von Integrativer Medizin. In diesen Anstrengungen werden wir auch künftig nicht nachlassen.“ – Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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