Hongkong: Nach dem verheerenden Brand in einer Hochhaussiedlung hat die Millionen-Metropole der Opfer mit einer Schweigeminute gedacht. Die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone rief zudem eine dreitägige Staatstrauer aus und legte an 18 Orten Kondolenzbücher aus.
128 Menschen sind durch das Feuer ums Leben gekommen, das am Mittwochnachmittag ausgebrochen war und sich über Baugerüste aus Bambus rasch auf sieben Wohnblöcke ausbreitete. Noch immer werden 150 Menschen vermisst. Elf Personen wurden festgenommen – allesamt Führungskräfte und Berater der Baufirmen, die Renovierungsarbeiten am Wohnkomplex durchgeführt hatten. Den Behörden zufolge waren die Firmen nach Beschwerden von Bewohnern über Monate mehrmals aufgefordert worden, Brandschutzvorschriften einzuhalten. – BR