Do. Aug 18th, 2022

ADAC Südbayern mahnt, Erfolgskonzept der IAA Mobility nicht zu gefährden
München. Der ADAC Südbayern appelliert an die Landeshauptstadt München, das Erfolgskonzept der neuen IAA Mobility nicht zu gefährden. Die IAA Mobility hat sich von einer reinen Auto- hin zu einer Mobilitätsmesse weiter entwickelt. Mit ihrem neuen Konzept trägt sie auch den sich verändernden Rahmenbedingungen in der Diskussion um die Mobilität Rechnung und zeigt wegweisende und innovative Projekte, wie Mobilität in Zukunft aussehen könnte.

Der Umstieg auf alternative Antriebssysteme, das Aufkommen neuer Nutzungskonzepte wie mobility on demand, die Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens und die digitale Vernetzung der Mobilitätssysteme sind die wichtigsten Punkte. Diese in der Landeshauptstadt München zu präsentieren ist nicht nur ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Messe an sich, sondern gibt sowohl der Stadt als auch den Unternehmen die Möglichkeit, positive Impulse in der Diskussion um die Zukunft der Mobilität auszusenden und den Wirtschafts- und Forschungsstandort München in dieser Frage als Taktgeber im Transformationsprozess der Mobilität darzustellen. Darüber hinaus kritisiert der ADAC Südbayern, dass stadtpolitische Irritationen auch die Zukunft des Messestandorts München gefährden.

Mobilität ist zentrale Voraussetzung für eine zukunftsfähige Gesellschaft, eine nachhaltige Infrastruktur und eine erfolgreiche Wirtschaft. Ohne Mobilität gibt es keinen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Mobilität ist daher eines der wichtigsten Zukunftsthemen und bewegt die Menschen sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Gefragt sind jetzt innovative und nachhaltige Lösungen für die Welt von morgen. Als ADAC setzen wir uns für eine ideologie-freie Moderation der Mobilitätswende ein, daher appellieren wir an die Stadt, der IAA Mobility genau diesen Raum zu geben, um die notwendigen Diskussionen in der Frage um die Mobilität der Zukunft zu führen. – Rafael Freckmann, ADAC

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