Mi. Jun 16th, 2021

München: Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, Felbermayer, hat die Verteilung der Corona-Hilfen als ungerecht kritisiert. Im B5-Interview der Woche beklagte Felbermayr, die Zahlungen orientierten sich am Umsatz oder an den Fixkosten eines Unternehmens.
Das Eigenkapital werde dabei nicht berücksichtigt. Er schlägt stattdessen vor, die Hilfen an den Betriebsüberschuss zu koppeln. Damit werde nicht derjenige, der Eigenkapital gebildet hat – etwa um seine Geschäftsimmobilie zu kaufen – benachteiligt und derjenige, der Miete zahlt bevorzugt. Der IfW-Präsident mahnt zudem auch eine politische Unterstützung für den Strukturwandel nach der Corona-Krise an. Felbermayr rechnet mit langfristigen Veränderungen vor allem im Einzelhandel und in der Verkehrswirtschaft nach der Pandemie. – BR

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