Mo. Nov 29th, 2021

Bonn: Die Katholiken in Deutschland sehen ihre eigene Kirche zunehmend kritisch. Wie eine von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichte Studie zeigt, fühlen sich 34 Prozent von ihnen als Christen, die Kirche bedeutet ihnen aber nicht mehr viel.
Damit ist diese Gruppe erstmals die stärkste in dem seit 1999 erhobenen sogenannten „Trendmonitor“. Damit stehen insgesamt zwei Drittel der Befragten der katholischen Kirche kritisch oder distanziert gegenüber. Der Aussage, gläubiges Mitglied seiner Kirche zu sein und sich ihr eng verbunden zu fühlen, stimmten nur noch 14 Prozent der deutschen Katholiken zu. Vor knapp 20 Jahren waren es noch 19 Prozent. Die Austrittsneigung steigt der Studie zufolge weiter. – BR

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