Berlin: Immer mehr Geflüchtete ziehen offenbar gegen die Ablehnung ihres Asylantrags vor Gericht. Die Klagen von Schutzsuchenden sind im vergangenen Jahr erneut deutlich angestiegen, wie die Funke Mediengruppe berichtet.
Demnach hat sich die Zahl der Verfahren an den Verwaltungsgerichten binnen zwei Jahren auf über 140.000 verdoppelt. Beim Deutschen Richterbund hieß es, die Rekordeingangszahlen müssten ein letzter Weckruf für die Politik sein, umzusteuern. Die Ministerpräsidenten hatten 2023 das Ziel ausgerufen, Asylklagen zu beschleunigen und binnen sechs Monaten abzuschließen. – BR
