Do. Feb 22nd, 2024

Berlin: In Deutschland sind wieder erheblich mehr Blüten im Umlauf. Die Behörden zogen im vergangenen Jahr 28 Prozent mehr Falschgeld aus dem Verkehr als im Jahr davor.
Die Schadenssumme lag mit 5,1 Millionen Euro sogar um rund 90 Prozent höher als 2022. Bundesbank-Vorstand Balz erklärte, der Anstieg gehe auf wenige große Betrugsfälle mit gefälschten 200- und 500-Euro-Noten bei Geschäften mit Schmuck, Goldbarren, Uhren und Autos zurück. Gleichzeitig betonte er, dass das Falschgeldaufkommen insgesamt auf niedrigem Niveau bleibe und das Risiko für Bürgerinnen und Bürger gering sei. Die bei Fälschern beliebteste Banknote war erneut mit großem Abstand der 50-Euro-Schein – mehr als jede dritte aufgetauchte Blüte war demnach ein „falscher Fuffzger“. – BR

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