Do. Mai 26th, 2022

Brüssel: Die Verbraucherpreise im Euro-Raum sind zu Jahresbeginn so stark gestiegen wie noch nie.
Dienstleistungen und Waren kosteten im Januar durchschnittlich 5,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Im Dezember lag die Teuerungsrate noch bei 5,0 Prozent, im November bei 4,9 Prozent. Damit ist die Inflation sehr weit über das Ziel der Europäischen Zentralbank hinausgeschossen, die eine Rate von 2,0 Prozent als optimalen Wert für die Wirtschaft anpeilt. Haupttreiber der Inflation sind laut Eurostat die stark gestiegenen Preise für Energie, die nun im Zuge der eskalierenden Ukraine-Krise weiter anziehen dürften. – BR

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