Berlin: Mehrere Innenpolitiker haben Justiz und Bundesregierung aufgefordert, die kürzlich veröffentlichten Dokumente zum Fall Epstein sorgfältig auszuwerten.
Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Henrichmann, sagte dem „Handelsblatt“, die Akten über den verstorbenen Sexualstraftäter Epstein böten ein erhebliches Erpressungspotential. Es müsse geprüft werden, ob dadurch Entscheidungen zu Lasten der Sicherheit Deutschlands beeinflusst wurden. Ähnlich äußerte sich der SPD-Innenpolitiker Fiedler. In Norwegen hat die Polizei im Zusammenhang mit dem Epstein-Komplex Ermittlungen gegen den früheren Ministerpräsidenten Jagland eingeleitet. Es bestehe der Verdacht auf schwere Korruption. Die Ermittlungen betreffen Jaglands Amtszeit als Vorsitzender des Nobelkomitées und Generalsekretär des Europarats. – BR