Fr.. Juli 17th, 2026

Frankfurt am Main: Der Investitionsrückstand in den Städten und Gemeinden in Deutschland ist so groß wie noch nie. Nach einer aktuellen Befragung von Kämmereien im Auftrag der Förderbank KfW beträgt er geschätzt rund 231 Milliarden Euro.

Das Geld wäre nötig, etwa um Straßen, Schulen und Sporthallen in Stand zu setzen. Die Mehrheit der Kommunen geht nicht davon aus, dass das Sondervermögen der Bundesregierung für zusätzliche Investitionen sorgen wird. Immerhin 50 Milliarden Euro sind heuer laut der Umfrage verplant – vor allem für die Renovierung und Sanierung von Schulen und Straßen. Das sind auch die Bereiche, in denen der Rückstand am größten ist. Die kommunale Finanzlage habe sich weiter spürbar verschlechtert, stellt die KfW fest. Sie regt deshalb an, die Verteilung der Steuereinnahmen zwischen Bund, Ländern und Kommunen anzupassen. – BR

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