Genf: Der iranische Außenminister Araghchi ist zur zweiten Runde indirekter Atomverhandlungen mit den USA in die Schweiz gereist.
Der Oman werde bei den Gesprächen in Genf vermitteln, meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Zuletzt hatte US-Präsident Trump Teheran gewarnt, dass ein Scheitern der Gespräche sehr traumatisch sein werde. Trump hatte in der Vergangenheit wiederholt damit gedroht, Gewalt anzuwenden, um den Iran zur Begrenzung seines Atomprogramms zu zwingen. Der Iran versichert seit langem, sein Atomprogramm sei friedlich. Allerdings hat das Land inzwischen so viel Uran hoch angereichert, dass das Material nach Einschätzung des Westens bald für Atomwaffen genutzt werden könnte. – BR
