Teheran: Im Iran bleibt die Lage angespannt. Der oberste geistliche Führer des Landes, Chamenei, hat die USA beschuldigt, die seit Wochen anhaltenden Proteste befeuert zu haben.
US-Präsident Trump habe sich eingemischt und die Aufständischen ermutigt weiterzumachen. Er sei daher auch verantwortlich für die Opfer, die entstandenen Schäden und die – wie Chamenei sagte – „Verleumdung“, die dem iranischen Volk zugefügt worden sei. Washington hat seinerseits neue Drohungen an Teheran gerichtet. Auf dem persisch-sprachigen Social-Media-Kanal des US-Außenministeriums warnt die Regierung den Iran vor Attacken auf amerikanische Stützpunkte. Sollte das Regime die USA angreifen, werde es mit einer sehr starken Streitmacht konfrontiert. Der in den USA im Exil lebende Sohn des früheren persischen Schahs, Reza Pahlavi, hat derweil für den Abend zu neuen Protesten im Iran aufgerufen. – BR