Berlin: Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft rechnet angesichts der alternden Bevölkerung mit einem deutlich höheren Arbeitskräftemangel als bisher angenommen.
Laut Vorausberechnung werde die Lücke im Jahr 2036 bei rund 4,3 Millionen Arbeitskräften liegen, berichtet die „Rheinische Post“. Vor zwei Jahren hatte das Institut demnach diese Differenz zwischen ausscheidenden und neuen Arbeitskräften mit knapp drei Millionen beziffert. Hintergrund sind neue Zahlen zur Entwicklung der Bevölkerung: Demnach leben 2045 voraussichtlich rund 81 Millionen Menschen in Deutschland; knapp drei Prozent weniger als aktuell. Zunächst war das IW dem Bericht zufolge von einem moderaten Wachstum ausgegangen. – BR
