Sa. Jun 22nd, 2024

Berlin: In Deutschland gehört Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund offenbar immer noch zum Alltag.
In einer Studie der Bertelsmann-Stiftung gaben 35 Prozent der Bevölkerungsgruppe an, in den vergangenen zwölf Monaten sehr oft oder manchmal wegen ihrer Herkunft oder aus rassistischen Gründen beleidigt oder benachteiligt worden zu sein. Gut ein Viertel erklärte, wegen ihrer Religion oder Weltanschauung diskriminiert worden zu sein. Insgesamt sei unter allen Befragten der Anteil derjenigen mit eigenen Diskriminierungserfahrungen zwischen 2008 und 2022 gestiegen, hieß es in der Studie. Gleichzeitig sehen die Menschen in Deutschland aber auch mehr Handlungsbedarf für Integration. Demnach sind 70 Prozent der Befragten dafür, dass für Menschen, die als fremd wahrgenommen werden, mehr getan werden sollte, etwa durch Aufklärungsarbeit in Schulen und Kindergärten. – BR

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