Fr. Jul 19th, 2024

Khartum: Im Sudan dauern die Kämpfe trotz einer vereinbarten Waffenruhe weiter an.

Sie war am Dienstag in Kraft getreten und sollte eigentlich noch bis Mitternacht gelten, allerdings ist die Feuerpause in den letzten Tagen mehrfach gebrochen worden. Die Organisation Pro Asyl fordert angesichts der Lage einen bundesweiten Abschiebestopp in den Sudan. Wie der flüchtlingspolitische Sprecher Alaows dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte, sei etwa die Hälfte der sudanesischen Flüchtlinge in Deutschland nur geduldet – ihnen droht also eine Abschiebung. Man könne nicht einerseits Menschen aus dem Sudan evakuieren und andererseits Menschen dorthin abschieben, so Pro Asyl. Ein vorübergehender Abschiebestopp – mit Ausnahmen für Straftäter und Gefährder – gilt bereits in Berlin. – BR

Kommentar verfassen