Di.. Jan. 20th, 2026

Berlin: Bundeskanzler Merz ist in Jordanien eingetroffen, der ersten Station seiner Nahostreise. In Akaba empfing König Abdullah den Kanzler.
Aus Sicht der Bundesregierung ist Jordanien ein wichtiger Fürsprecher palästinensischer Interessen. Noch am Abend fliegt Merz weiter nach Israel. Dort wird er von Staatspräsident Herzog empfangen. Morgen steht die Visite bei Ministerpräsident Netanjahu an. Im Kern geht es für Deutschland darum, wie die Waffenruhe im Gazastreifen langfristig stabilisiert werden kann. Merz wird die palästinensischen Gebiete zwar nicht besuchen. Der Kanzler hatte jedoch vor seinem Abflug mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas telefoniert. Merz mahnte dabei Reformen der Autonomiebehörde an, damit sie künftig in der Region eine konstruktive Rolle spielen könne. Zudem ging es um die auch von Deutschland favorisierte Zweistaatenlösung in der Region. Diese wird jedoch von Israel abgelehnt. – BR

Kommentar verfassen