Washington: Bundeskanzler Merz hat bei seinem Treffen mit US-Präsident Trump im Weißen Haus die Gemeinsamkeiten im Iran-Krieg betont. Deutschland und die USA seien sich völlig einig, dass das – so Merz wörtlich – „schreckliche Regime“ der Mullahs beseitigt werden müsse.
Trump betonte, Deutschland habe sich im Gegensatz zu anderen Nato-Partnern großartig verhalten. Er verwies darauf, dass Spanien den USA untersagt hat, Luftwaffenstützpunkte auf seinem Territorium zu nutzen. Der Präsident versicherte, er werde den Kanzler nicht auffordern, Bodentruppen zu entsenden. Die Frage, ob die USA und Israel mit ihrem Großangriff das Völkerrecht verletzt hätten, wurde ausgeklammert. Merz merkte vor seiner Abreise nach Berlin vor Journalisten an, dass die USA keine wirklich ausformulierte Strategie über die künftige Führung im Iran hätten. – BR
