Mo. Aug 2nd, 2021

Berlin: Kinder und Jugendliche leiden offenbar seelisch schwer unter der Corona-Krise. Darauf deuten Zahlen der „Welt“ hin – abgefragt in ganz Deutschland.
Demnach kommen Minderjährige deutlich häufiger als vor dem Lockdown in die Notaufnahmen von Kinder- und Jugendpsychiatrien. Dabei gehe es vor allem um schwere Depressionen, Angststörungen und Suizid-Gefährdung. Allein am Uniklinikum Tübingen ist dem Bericht zufolge die Notfallversorgung so stark in Anspruch genommen worden wie noch nie. Aus einer Klinik in Offenburg heißt es außerdem, dass Essstörungen, vor allem bei Mädchen, zugenommen hätten. Von 2020 auf 2021 hätten sich die Zahlen verdoppelt, wenn nicht verdreifacht. Ähnliches berichten auch Chefärzte weiterer Kinder- und Jugendkliniken etwa in Berlin, Leipzig und München. – BR

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