Berlin – In der Debatte um ein Verbot von Onlinenetzwerken wie Tiktok und Instagram für Kinder und Jugendliche hat der Kinderschutzbund vor einer Altersgrenze gewarnt.
Stattdessen müsse es sichere Räume im Internet geben, sagte Vizepräsident Joachim Türk dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Auch Kinder hätten ein Recht auf digitale Teilhabe. Die Plattformen müssten aber altersgerechte Angebote entwickeln, etwa mit kindgerechten Layouts. Pauschale Verbote, wie etwa der Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck vorschlägt, lehnt Türk ab. Dadurch würden Jugendliche „unvorbereitet“ in die Erwachsenenwelt entlassen. – BR
