Mi. Feb 8th, 2023

Lützerath: Die Veranstalter der Proteste gegen den Abriss des Kohledorfes haben der Polizei Gewalt-Exzesse vorgeworfen.
Gestern sei eine hohe zweistellige bis dreistellige Zahl von Teilnehmern verletzt worden, sagte eine Sprecherin des Sanitäter Dienstes der Demonstranten. Viele Menschen sei schwer verletzt worden, einige davon lebensgefährlich. Dabei habe es besonders viele Kopfverletzungen gegeben. Der Polizei ist nach eigenen Angaben nichts von mehreren lebensgefährlich verletzten Personen bekannt. Ein Sprecher sagte, ein Demonstrationsteilnehmer sei gestern bewusstlos geworden. Diese Person sei sofort versorgt und dann mit einem Rettungswagen abtransportiert worden. Den Vorwurf, brutal gegen die Aktivisten vorgegangen zu sein, hat die Polizei mehrmals zurückgewiesen. Allerdings räumt sie ein, gestern Gewalt angewendet zu haben, um Menschen von der Abbruchkante des Tagebaus zu vertreiben. Seit Beginn des Einsatzes wurden Polizeiangaben zufolge rund 70 Beamte verletzt. – BR

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