Potsdam: Die Größe der weltweiten Weideflächen könnte sich wegen des Klimawandels künftig halbieren. Das zeigt eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.
Darin heißt es, je nach Szenario würden bis zum Jahr 2100 etwa 36 bis 50 Prozent der Weideflächen nicht mehr nutzbar sein. Betroffen wären bis zu 140 Millionen Menschen, die von Weidewirtschaft leben, außerdem bis zu 1,6 Milliarden Tiere wie Rinder, Schafe und Ziegen. Der Studie zufolge ist vor allem Afrika der leidtragende Kontinent. Dort könnten die geeigneten Graslandflächen sogar um bis zu 65 Prozent schrumpfen, falls der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen weiter steigt. – BR