Berlin: Finanzminister Klingbeil hat seine Idee einer Bundesgesellschaft für Wohnungsbau konkretisiert. Die „Süddeutsche Zeitung“ zitiert aus einem dreiseitigen Papier, in dem unter anderem von einer Gesellschaft mit – so wörtlich – „schlanker Organisationsstruktur“ die Rede ist.
Diese soll dann Wohnungsbauprojekte entwickeln, öffentlich ausschreiben und dafür Kredite vergeben. Außerdem will Klingbeil die Kosten für neue Wohnungen reduzieren. Dafür soll vor allem auf standardisierten Bau gesetzt werden mit Teilen, die bereits vorgefertigt sind. Um die entsprechende Bundesgesellschaft einzurichten, muss aber das Grundgesetz geändert werden, weil das Wohnungswesen Ländersache ist. Die Regierungskoalition bräuchte für die dafür nötige Zweidrittelmehrheit die Unterstützung der Opposition. – BR
