Berlin: Bundesfinanzminister Klingbeil reagiert auf Kritik an seinem Gesetzentwurf zur Reform der privaten Altersvorsorge. Gegenüber der Welt am Sonntag zeigte er sich offen für Änderungen am geplanten Kostendeckel für die Anleger.
Der ist laut bisherigem Entwurf bei 1,5 Prozent der Sparsumme geplant. Verbraucherschützer kritisieren das als zu hoch und fordern Korrekturen. Klingbeil sagte nun, die Regierung wolle die Kosten klar begrenzen. Wo der Deckel exakt ansetze – da sei er in den anstehenden parlamentarischen Beratungen offen für eine gute Lösung. Die Bundesregierung will für die private Altersvorsorge ein mit Steuergeldern bezuschusstes Depot einführen, das höhere Renditen ermöglicht als die Riester-Rente. Am Montag ist dazu eine Anhörung im Bundestag geplant. – BR
