Fr.. Dez. 5th, 2025

Berlin – Im Streit um die Rentenreform sind die Fronten verhärtet: Die Junge Gruppe der Unionsfraktion will dem Gesetz im Bundestag weiterhin nicht zustimmen.
Ihr Vorsitzender, Redding, betonte im „stern“ noch einmal den Änderungsbedarf. Der Vorsitzende der Jungen Union, Winkel, warnte in den „Tagesthemen“ vor einer Vorfestlegung der Rente bis in die 30er-Jahre. Die jungen Abgeordneten der Union stoßen sich daran, dass das Rentenniveau auch nach 2031 rund einen Prozentpunkt über dem geltenden Recht liegen soll – mit Zusatzkosten von rund 120 Milliarden Euro. Bundeskanzler Merz und SPD-Vizekanzler Klingbeil schließen Änderungen am bereits beschlossenen Gesetzentwurf aus. Bleibt der Unions-Nachwuchs bei seiner Kritik, hat die schwarz-rote Koalition im Bundestag keine eigene Mehrheit bei der Abstimmung über das Rentenpaket. – BR

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