Berlin: Krankenhäuser und Ärzte warnen vor Einschnitten und einer schlechteren Patientenversorgung durch die von der Regierung geplante Gesundheitsreform.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft wandte sich gegen angeblich drohende Mittelkürzungen von mehr als fünf Milliarden Euro allein im kommenden Jahr. Verbandschef Gaß bezeichnete die Pläne als „maßlos, realitätsfern und brandgefährlich“ und sprach von einem „staatlich veranlassten Kliniksterben“. Hautärzte warnten vor medizinischen Folgen und zusätzlichen Behandlungskosten etwa durch ein Ende des regelmäßigen Hautkrebsscreenings. Diesen Schritt hatte die die Reformkommission für die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung empfohlen. – BR
