Do. Mai 19th, 2022

München: Die Predigten am heutigen Karfreitag sind geprägt vom russischen Krieg in der Ukraine.
Der Münchner Kardinal Marx übte dabei indirekt Kritik an der Rolle des russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill. Es sei eine Perversion, dass im jetzigen Krieg getaufte Christen andere Christen umbringen und dafür noch durch Führer der Kirche Unterstützung erfahren, sagte Marx. Bambergs Erzbischof Schick erklärte, der gekreuzigte Jesus weise auf das Schicksal der Betroffenen von Krieg und Unrecht hin, etwa in der Ukraine, im Jemen, in Syrien, im Sudan und in Pakistan. Der evangelische Landesbischof Bedford-Strohm erklärte, mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine könne man ins Zweifeln kommen, wenn so viel Leid da sei und Gott einfach verschwunden zu sein scheine. – BR

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