Berlin – Die SPD-Fraktion im Bundestag kritisiert die Pläne von Familienministerin Prien für eine Reform des Elterngeldes. Kern der Kritik ist die vorgesehene Kürzung der Bezugsdauer auf zwölf Monate und die Erhöhung des Pflicht-Anteils für Väter auf drei Monate, berichtet „Politico“.
Laut SPD-Politiker Döring treffe das vor allem Familien mit niedrigem Einkommen. Die SPD fordert stattdessen, den Elterngeldbezug bei höheren Einkommen zu kürzen, um Geld einzusparen. Paare mit einem Jahreseinkommen von mindestens 100.000 Euro könnten beispielsweise auf 1000 Euro Elterngeld pro Monat gedeckelt werden, so Döring. – BR
