Berlin: In Deutschland fehlen nach Angaben des Deutschen Richterbunds 2.000 Strafverfolger. Verbandsgeschäftsführer Sven Rebehn sagte der „Bild am Sonntag“, in fast allen Bundesländern müssten drei Ermittler die Arbeit für vier tun.
Strafverfahren würden immer länger dauern und kleinere Fälle würden häufig eingestellt. Rebehn forderte die Regierungen von Bund und Ländern auf, sich auf die angekündigte Personaloffensive zu einigen. Bundesjustizministerin Hubig hatte neue Stellen versprochen. Die Länder kritisieren aber, dass der Bund die Stellen nicht dauerhaft finanzieren will. – BR
