Fr. Sep 24th, 2021

Berlin: Eine Studie ist erstmals der Frage nachgegangen, inwiefern sich in den Landesparlamenten die Debattenkultur seit dem Einzug der AfD verändert hat.
Die Untersuchung des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache zeigt, dass Wörter mit Antisemitismus-Bezug oder aus dem Nationalsozialismus teils um ein vielfaches häufiger vorkommen als in der vorigen Wahlperiode. Laut der Studie geht die AfD gezielt vor, um den Parlamentsbetrieb aufzuhalten. Die Untersuchung hat sich exemplarisch mit den Vorgängen im baden-württembergischen Landesparlament befasst. Dennoch sieht Landtagspräsidentin Aras keinen Grund, die Regeln oder Strafen im Parlament zu ändern – die Instrumente seien ausreichend. – Rundschau Newsletter

Kommentar verfassen