New York: Etwa 50.000 Frauen und Mädchen sind im vergangenen Jahr weltweit Opfer von tödlicher Gewalt in einer Beziehung oder der Familie geworden. So steht es in einem Bericht der Vereinten Nationen anlässlich des heutigen „Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen“.
Besonders häufig wurden Frauen laut der UN-Statistik in afrikanischen Ländern wegen ihres Geschlechts umgebracht. Dahinter folgen Süd- und Nordamerika. In asiatischen und europäischen Ländern gibt es gemessen an der Einwohnerzahl deutlich weniger dieser Femizide. In Deutschland starben vergangenes Jahr nach aktuellen Zahlen aus dem Bundesinnenministerium 308 Frauen und Mädchen infolge von Gewalttaten. In gut 190 Fällen handelte es sich beim Täter um den Partner, Ex-Partner oder ein Familienmitglied. – BR