So. Jul 21st, 2024

Genf: Weltweit mussten im vergangenen Jahr rund 735 Millionen Menschen hungern. Das geht aus dem neuen UN-Welternährungsbericht hervor: Damit hat fast jeder zehnte Mensch auf der Erde nicht genug zu essen.

Im Vergleich zu 2019 ist die Zahl der Hungerleidenden um 120 Millionen gestiegen. Außerdem hatte fast ein Drittel der Weltbevölkerung keinen dauerhaften Zugang zu Lebensmitteln. Als Gründe werden unter anderem die Corona-Pandemie genannt sowie Extremwetter, die Folgen der Klimakrise und Kriege. Am stärksten betroffen sind die Länder in Afrika. Das Entwicklungsziel der Vereinten Nationen, den Hunger bis 2030 zu beenden, sei noch eine „gewaltige Herausforderung“. Die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt“ warnte deshalb vor den geplanten Kürzungen beim deutschen Entwicklungsetat. Das sende ein fatales Signal an unsere internationalen Partner. – BR

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