Do. Dez 8th, 2022

Berlin: Umweltministerin Lemke hat die geplante Verschiebung des endgültigen Atomausstiegs auf April 2023 verteidigt.
Bei der Einbringung des entsprechenden Gesetzentwurfs sagte sie, es wäre ihr lieber, wenn die Laufzeitverlängerung nicht nötig wäre. Der Atomausstieg stehe aber nicht zur Disposition, so Lemke. Wegen der drohenden Notlage bei der Energieversorgung sehe sich die Bundesregierung aber gezwungen, die Atomkraftwerke über den Winter weiter laufen zu lassen. Die SPD-Fraktion unterstützte in der Plenardebatte Lemkes Position. Die FDP-Abgeordnete Conrad gab zu bedenken, dass weitere Winter bevorstünden, für die man eine Lösung finden müsse. Aus der Union kamen Forderungen nach einer weiteren Laufzeitverlängerung. – BR

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