Do. Dez 1st, 2022

Bayern legt Härtefallfonds auf
Berlin: Die Bundesregierung rechnet damit, dass die Preisbremsen für Strom und Gas im kommenden Jahr gut 83 Milliarden Euro kosten.
Das geht aus dem Wirtschaftsplan von Finanzminister Lindner hervor, der insgesamt 200 Milliarden als Sondervermögen vorsieht, um die hohen Energiepreise abzufedern. Weitere rund 140 Milliarden Euro sind eingeplant, um die Rohöl-Versorgung der für Berlin und Brandenburg wichtigen Raffinerie Schwedt in der Uckermark sicherzustellen. Währenddessen will die bayerische Staatsregierung einen eigenen Härtefallfonds einrichten, um die Folgen der Energiekrise zu mildern. Er soll mit 1,5 Milliarden Euro ausgestattet werden und existenzgefährdeten kleinen und mittelständischen Unternehmen zugutekommen. Aber auch Bürger, Vereine, Pflege- oder soziale Einrichtungen sollen davon profitieren. – BR

Kommentar verfassen