Fr. Aug 12th, 2022

Berlin: Die von Bundesfinanzminister Lindner geplanten Änderungen im Steuerrecht begünstigen offenbar besonders Gutverdiener, obwohl diese weniger unter der Inflation leiden.
Konkret geht es um die Vorschläge zum Abbau der Kalten Progression. Dies bedeutet, dass die Steuerbelastung so hoch ist, dass von einer Gehaltserhöhung netto nichts oder nur wenig übrig bleibt. Nach Berechnungen der Arbeitnehmerkammer Bremen, die dem ARD-Hauptstadstudio vorliegen, würden von einer Korrektur am Steuertarif Geringverdiener kaum profitieren. Würde der Steuertarif um sechs Prozent verschoben, so die Berechnungen, brächte das einem Single mit rund 40-tausend Jahresgehalt etwa 200 Euro, einem Single mit 100-tausend Euro Jahreseinkommen schon 600 mehr. – BR

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