Fr. Apr 19th, 2024

Ingolstadt / A9 – Die Verkehrspolizei Ingolstadt stellte am Mittwochvormittag bei einem Berufskraftfahrer eine geladene Schreckschusspistole sicher.
Der Sattelzug des 41-jährigen Polen wurde, gegen 09:25 Uhr, an der Anschlussstelle Ingolstadt Nord einer Verkehrskontrolle unterzogen. Die Beamten der Schwerverkehrsgruppe entdeckten bei der Überprüfung die Pistole hinter dem Fahrersitz. Die Waffe war griffbereit und auch geladen. Bei der näheren Begutachtung wurde festgestellt, dass es sich um eine Schreckschusspistole handelte, die jedoch keinerlei technische Prüfzeichen trug. Der Lkw-Fahrer gab an, dass er sich die Waffe zur Selbstverteidigung besorgt hätte. Er konnte jedoch keine der vorgeschriebenen waffenrechtlichen Erlaubnisse vorweisen und beging damit gemäß dem Waffengesetz mehrere Verstöße. Da der Beschuldigte keinen Wohnsitz im Bundesgebiet hat, musste er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt die festgelegte Geldstrafe sofort bezahlen. Die Waffe samt Munition wurde eingezogen. – Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt

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