Sa. Apr 20th, 2024

Berlin: Bereits vor der ersten Tarifrunde zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL zeichnen sich verhärtete Fronten ab: GDL-Chef Weselsky wies einen Vorschlag der Bahn zurück, wonach die Verhandlungen von Anfang an als moderierte Schlichtung mit Friedenspflicht geführt werden könnten.
Verhandlungspartner seien er und Bahn-Personalvorstand Seiler – dritte Personen wie Konfliktberater gehörten nicht dazu, betonte Weselsky. Die Zeit bis Weihnachten müsse jetzt für eine Verhandlungslösung genutzt werden. Seiler hatte angeregt, die am 9. November beginnenden Gespräche könnten von vorneherein von Konfliktberatern begleitet werden. Während dieser Zeit müsse auf Streiks verzichtet werden, sagte er. Die Wünsche der GDL nannte Seiler „unerfüllbar“. Die Gewerkschaft fordert mehr Lohn, geringere Wochenarbeitszeit und droht schon jetzt mit Streiks. – BR

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