Do.. März 12th, 2026

Wiesbaden: Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin fordert, die Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der medizinischen Forschung stärker zu berücksichtigen. Die Vorsitzende des Fachverbands, Führer-Sakel, sagte der Rheinischen Post, in vielen Bereichen stehe man bei der geschlechtersensiblen Forschung noch am Anfang.

Bei den hormonellen und molekularen Grundlagen sei man gewissermaßen noch im Mittelalter. Die Internistin und Endokrinologin wies darauf hin, dass Studien überwiegend an männlichen Probanden durchgeführt werden. Die Ergebnisse würden dann häufig ohne weitere Differenzierung auf den weiblichen Organismus übertragen, so Führer-Sakel. Die Bundesregierung hat zwar zugesagt, die Erforschung von Frauengesundheit besser zu fördern. Konkrete Pläne stehen aber noch aus. – BR

Kommentar verfassen