Mi. Mai 22nd, 2024

Berlin: 325 000 Empfänger von Bürgergeld mussten im vergangenen Jahr bei den Kosten für Unterkunft und Heizen draufzahlen. Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Politikerin Lay hervor.
Demnach musste jeder neunte Haushalt mehr zahlen, als von den Jobcentern übernommen wurde. Im Durchschnitt waren es gut 100 Euro pro Monat zusätzlich. Besonders groß war die Wohnkostenlücke demnach in den Metropolen. In München zahlten Haushalte durchschnittlich 215 Euro drauf, in Stuttgart sogar 338 Euro. Lay kritisierte, die von den Jobcentern anerkannten Kosten für Unterkunft und Heizung seien zu gering. Angesichts explodierender Mieten, Heiz- und Energiekosten müsse die Regierung dauerhaft die realen Wohn- und Energiekosten übernehmen. – BR

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