Sa.. März 7th, 2026

Berlin: Bundeskanzler Merz hat sich in der Debatte über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche positioniert. Im Podcast „Machtwechsel“ sagte der CDU-Chef, eigentlich sei er bei Verboten sehr zurückhaltend. Aber im Vordergrund müsse der Schutz der Kinder in einem Alter stehen, in dem sie auch Zeit haben müssten zu spielen, zu lernen und sich in der Schule zu konzentrieren.

Nach den Worten von Merz muss man sich über Persönlichkeitsdefizite und Probleme im Sozialverhalten nicht wundern, wenn sie bis zu fünf Stunden und mehr Bildschirmzeit am Tag hätten. Der Kanzler unterstützt zudeme den Vorschlag des Koalitionspartners SPD. In dem abgestuften Modell soll es etwa ein komplettes Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige geben. Dagegen sagte CSU-Chef Söder den Zeitungen der Mediengruppe Bayern, er sei bei Verboten zurückhaltend. Er forderte stattdessen eine Klarnamenpflicht im Internet. Bei Demonstrationen auf der Straße, so Söder, gebe es aus guten Gründen ein Vermummungsverbot. – BR

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