Rust: Bundeskanzler Merz hat die Forderung der Jungen Union nach einer Korrektur des geplanten Rentenpakets abgelehnt. Auf dem Deutschlandtag der Jungen Union in Rust sagte er, er werde im Bundestag für den Gesetzentwurf stimmen.
Er rief die Junge Union auf, ihren Widerstand aufzugeben und sich stattdessen an einer konstruktiven Debatte über die Zukunft der Altervorsorge zu beteiligen. Streitpunkt ist die sogenannte Haltelinie, die in dem Rentenpaket verankert ist. Demnach soll das Rentenniveau von 48 Prozent bis 2031 stabilisiert werden. Aus Sicht der Jungen Union ist die Novelle aber so formuliert, dass die Haltelinie auch NACH 2031 gelten soll. Dem widersprach der Kanzler. Im Koalitionsvertrag sei mit der SPD verabredet, so Merz, für die Zeit nach 2031 eine neue Kenngröße für das Versorgungsniveau bei der Rente festzulegen. – BR