Berlin – Merz bremst Hoffnung auf schnellen Durchbruch bei Friedensverhandlungen: Am Rande des EU-Afrika-Gipfels in Angola sagte er, Frieden in der Ukraine werde es nicht über Nacht geben.
Der nächste Schritt müsse erst mal sein, dass Russland an den Verhandlungstisch kommt. Beim Gipfel in Angola haben die europäischen Staats- und Regierungschefs am Vormittag ihre Haltung zur Ukraine abgestimmt. Laut Merz stehe Europa in diesem – so wörtlich „Schicksalsmoment“ sehr geschlossen zusammen. Das Land dürfe nicht zu einseitigen territorialen Zugeständnissen gezwungen werden, sagte der Bundeskanzler. Ukrainische Interessen seien auch europäische Interessen, die wolle man gemeinsam dauerhaft wahren. – BR