Berlin: Bundeskanzler Merz will sich durch seine niedrigen Zustimmungswerte in der Bevölkerung nicht von seinem Reformkurs abbringen lassen.
Im Sommerinterview der ARD sprach er vielmehr von einer zusätzlichen Motivation. Hinsichtlich der geplanten Sozialreformen sagte Merz wörtlich: „Jemand, der dem Land Veränderungen zumutet, ist natürlich zu Beginn nicht populär“. Dies sei aber auch nicht der Maßstab seiner Politik, so Merz weiter. Stattdessen gehe es allein um die Frage, ob die Bundesregierung das Land in eine stabile, friedliche und freiheitliche Zukunft führe. Im Hinblick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in einer Woche warnte der Kanzler vor den Folgen einer möglichen Alleinregierung der AfD. Das Land werde in diesem Fall erheblichen Schaden nehmen, so Merz, beispielsweise durch das Ausbleiben internationaler Investoren. – BR
