Fr.. Dez. 5th, 2025

Berlin: Im Streit um das von der Koalition vereinbarte Rentenpaket gibt es weiterhin keine Annäherung zwischen dem Parteinachwuchs der Union und Kanzler Merz.
Im „Bericht aus Berlin“ stellte sich Merz erneut hinter den Gesetzentwurf seiner schwarz-roten Koalition, der ein Rentenniveau von 48 Prozent für die nächsten sechs Jahre festlegt. Die Diskussion gehe nun um die Zeit nach 2031. Merz betonte, man brauche dann grundlegende Reformen und müsse dafür sorgen, dass neben der gesetzlichen Rente auch die betriebliche und private Vorsorge aufgebaut werden kann. Zudem erklärte der Kanzler, dass auch die Junge Union dem Koalitionsvertrag zugestimmt hat. Eine Rentenkommission solle noch in diesem Jahr eingesetzt werden. Beim Deutschlandtag der Jungen Union gestern im südbadischen Rust war nochmals klar geworden, dass der Parteinachwuchs das Rentenpaket ablehnt. Merz warnte vor einem Unterbietungswettbewerb bei der Rente. – BR

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