Di. Dez 6th, 2022

München: Der Freistaat Bayern hat zu Beginn der Corona-Pandemie offenbar Millionen untauglicher Schutzmasken gekauft und verteilt.
Nach Ansicht zweier Gutachter hätten die Masken wegen unzureichender Zertifikate nicht in Verkehr gebracht oder an medizinisches Personal abgegeben werden dürfen. Das betrifft insbesondere Masken aus einem millionenschweren Geschäft, das auf Vermittlung Andrea Tandlers zustande kam, der Tochter des früheren CSU-Generalsekretärs Gerold Tandler. Pro Maske wurden damals 8,90 Euro bezahlt. Im Untersuchungsausschuss des Landtags sprachen die Gutachter von nicht nachprüfbaren, nicht schlüssigen oder ansonsten unbrauchbaren Unterlagen zu den gelieferten Masken. Von den Grünen im Landtag hieß es dazu, der Freistaat habe Mondpreise für Schrottmasken bezahlt. Die SPD kritisierte, dass durch „CSU-Amigo-Wirtschaft“ Millionen verschleudert worden seien. – BR

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