Do. Dez 2nd, 2021

Ankara: Im Streit über die mögliche Ausweisung mehrerer Botschafter übt die Opposition in der Türkei Kritik an Staatschef Erdogan.
Er habe mit dieser Aktion nicht die nationalen Interessen des Landes im Blick, sondern wolle von der desolaten Wirtschaftslage im Land ablenken, hieß es von der Oppositionspartei CHP. Erdogan hatte gestern erklärt, die Botschafter Deutschlands, der USA und acht anderer Staaten zu unerwünschten Personen zu erklären. Anlass ist die internationale Kritik an der Inhaftierung des türkischen Unternehmers und Kulturförderers Kavala. Innenminister Soylu verteidigte das Vorgehen Erdogans. Er sagte am Abend wörtlich, selbst wenn sie mit allen Botschaftern dieser Welt hierherkommen würden, sie könnten dem türkischen Volk nicht ein Haar krümmen. – BR

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