Di. Mai 24th, 2022

Dauer: 8. April -18. September 2022

Das Guggenheim Museum Bilbao stellt Motion. Autos, Art, Architecture vor, gesponsert von Iberdrola und der Volkswagen AG. Die Ausstellung würdigt die künstlerische Dimension des Automobils und bringt sie mit den parallelen Bereichen von Malerei, Bildhauerei, Architektur, Fotografie und Filmkunst in Verbindung. Mit diesem umfassenden Ansatz hinterfragt die Ausstellung die Trennung der verschiedenen Fachbereiche und bietet einen Einblick in die Art und Weise, in der sie visuell und kulturell miteinander in Beziehung stehen.

Die Ausstellung Motion. Autos, Art, Architecture bietet einen Rückblick auf mehr als ein Jahrhundert Automobilentwicklung und erkundet die vielfältigen Beziehungen des Autos zur bildenden Kunst und zur Architektur. Die beeindruckende Sammlung von Fahrzeugen, Kunstwerken und architektonischen Dokumenten, die in der Ausstellung zu sehen ist, zeigt die wichtigsten technischen Errungenschaften der Automobilbranche und verknüpft sie mit ihren enormen gesellschaftlichen und kulturellen Auswirkungen. Seit seinen Anfängen schlug das Automobil durch sein neuartiges Erscheinungsbild und die Assoziation mit Geschwindigkeit, Abenteuer, Autonomie, Modernität und Fortschritt Künstler und Architekten in seinen Bann und wurde bald zu einer Konstante in ihrem Schaffen. Umgekehrt wurde auch das Automobildesign von Ideen und Formen geprägt, die den Werken der künstlerischen Avantgarde entliehen waren, und es ergaben sich fruchtbare Zusammenarbeiten mit bekannten Künstlern und Architekten. Abgesehen von der Rückschau auf beinahe zwei Jahrhunderte kreativen Schaffens befasst sich die Ausstellung mit dem unaufhaltsamen Trend hin zur Elektrifizierung, den die Automobilindustrie mit vielen anderen Produktionsbranchen gemein hat, und wagt es sogar, Zukunftsszenarien dieser Branche zu zeichnen. Szenarien, die sich nach Ansicht aller Fachleute auf drei Grundpfeiler stützen: den Einsatz neuer digitaler Technologien, Innovation im Design und sorgsamen Umgang mit der Umwelt mittels erneuerbarer Energien und Kreislaufwirtschaft. Einer der vorrangigen Gründe für die Erfindung des Automobils war es, eine Lösung für die Verschmutzung und die Verkehrsstaus zu finden, die in den wachsenden Großstädten durch die von Pferden gezogenen Fahrzeuge verursacht wurden. Damals wurden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor als die nachhaltigste Lösung angesehen. Fast zweihundert Jahre später stehen wir an einem ähnlichen Scheideweg, der uns dank der technischen Fortschritte zur Elektromobilität führt, die sich als effiziente und umweltfreundliche Lösung anbietet. Tatsache ist, dass die Elektrizität schon immer ihren Platz in der Entwicklung der Kraftfahrzeuge hatte. Bereits in den Anfängen der Automobilindustrie konkurrierte der Elektromotor mit Prototypen, die mit Wasserdampf oder Benzin angetrieben wurden. In den 1830er Jahren entwickelte Robert Anderson das erste Elektroauto, das von Sibrandus Stratingh entworfen und in geringem Umfang hergestellt wurde. Diese große, von Norman Foster kuratierte Ausstellung im Guggenheim Museum Bilbao bietet uns eine einzigartige Möglichkeit, die Vergangenheit und Gegenwart dieser Branche visuell kennenzulernen. Und sie erlaubt uns, einen Blick auf eine Zukunft zu werfen, in der das Automobil verstärkt zu sozialem Fortschritt und nachhaltiger Entwicklung beiträgt ‐ die beide zu den Identitätsmerkmalen Iberdrolas gehören ‐ und weiterhin als der Inbegriff der Fähigkeit der Industrie gelten wird, Ästhetik, Funktionalität und Technologie zu kombinieren. – Ignacio S. Galán Vorstandsvorsitzender und CEO von Iberdrola

 

– Konzipiert und gestaltet von Norman Foster, kuratiert gemeinsam mit den Mitarbeitern des Guggenheim Museum Bilbao Lekha Hileman Waitoller und Manuel Cirauqui sowie dem Team und den Mitarbeitern der Norman Foster Foundation.
– Von dem Guggenheim Museum Bilbao und der Norman Foster Foundation organisierte Ausstellung.
– Gesponsert von Iberdrola und der Volkswagen AG.
– Mit der Mitarbeit von AIC-Automotive Intelligence Center im Saal mit dem Namen Future, Cadillac im Clay Modelling Studio und Sennheiser bei dem immersiven Sounderlebnis.
– Sponsor: Gestamp

 

Auf dem Bild von links nach rechts: Lekha Hileman Waitoller, Kurator; Ignacio S. Galán, Vorstandsvorsitzender und CEO von Iberdrola; Lord Norman Foster, Kurator; Herbert Diess, CEO Volkswagen AG; Juan Ignacio Vidarte, Generaldirektor des Guggenheim Museums Bilbao

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