Mo. Okt 18th, 2021

Berlin: Entwicklungsminister Müller fordert, die finanziellen Hilfen für afghanische Flüchtlinge auszuweiten. In den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte er, die 100 Millionen Euro Soforthilfe seien entschieden zu wenig.
Stattdessen sei eine internationale Initiative der G7 und G20 über 5 Milliarden Euro notwendig, mit der UN-Hilfsorganisationen in der Region gestärkt werden können. Müller plädierte außerdem dafür, auch volljährige Kinder afghanischer Ortskräfte mit auszufliegen. Im Einzelfall sei es inhuman, Familien zu trennen, so Müller. Unterdessen gehen die Streitigkeiten um die politische Verantwortung für die Situation in Kabul weiter. Die Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock kritisierte in der „Süddeutschen Zeitung“ die Bundesregierung scharf. Experten und die Bundeswehr hätten deutlich vor den Gefahren gewarnt, die Bundesregierung sei aber abgetaucht, so ihr Vorwurf. – BR

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