München: In der Silvesternacht sind die Feinstaubwerte durch die Böllerei stark gestiegen: Nirgendwo in Deutschland war der Wert so hoch wie in München. Um ein Uhr nachts wurden an der Luftmessstation Landshuter Allee fast 1.500 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft registriert.
Zum Vergleich: An der Frankfurter Allee in Berlin waren es knapp 500 Mikrogramm. Hohe Feinstaubwerte gab es außerdem in Ingolstadt, Nürnberg und Neu-Ulm. Die niedrigsten wurden bayernweit in der Oberpfalz gemessen: in Sulzbach-Rosenberg und in Tiefenbach im Kreis Cham. Feinstaub schädigt die Atemwege des Menschen. Wie lange sich der Staub in der Luft hält, ist von der Luftströmung vor Ort abhängig. – BR