Sofia: Nach der Explosion einer Drohne in Bulgarien hat das dortige Außenministerium die ukrainische Botschafterin zu einem Gespräch einbestellt.
Die mit Sprengstoff bestückte Drohne war in der Nähe einer wichtigen Gaspipeline explodiert und in ein Feld mit Sonnenblumen gestürzt. Dazu heißt es von der bulgarischen Regierung, der Drohnentyp werde häufig von der Ukraine verwendet. Es deute aber nichts darauf hin, dass hinter dem Vorfall Absicht stecke. Die Regierung in Kiew gibt an, sie könne mit Sicherheit sagen, dass die ukrainischen Streitkräfte kein Fluggerät vorsätzlich nach Bulgarien gelenkt haben. Man sei miteinander in engem Kontakt, um die Umstände zu klären. In den Nato-Staaten Bulgarien und Rumänien kommt es immer wieder zu Drohnenvorfällen. – BR
